Donnerstag, 15. März 2012
Dienstag, 13. März 2012
Die Könige des Weedens
27/02 - 04/03
Nach dem ganzen Schlemmen in Picton und Nelson war dann zur Abwechslung mal wieder Arbeiten angesagt. Wir hatten uns unser WWOOF-Buch vorgenommen und uns bei verschiedenen Farmen beworben. Noch am gleichen Tag, an dem wir die Anfragen rausgeschickt hatten, bekamen wir glatt eine Zusage. Unser diesmaliger Host war Elspeth, eine Hochzeitsfotografin, die hauptberuflich kleine Hütten auf ihrem Grundstück an Feriengäste vermietet.
Unsere Unterkunft konnte diesmal leider nicht mit dem Luxus bei den Martins mithalten, war aber trotzdem ganz in Ordnung. Unser Domizil war diesmal ein alter Caravan, der in einem alten halboffenen Stall untergebracht war.
So sehr sich auch die Unterkunft von unserer vorherigen unterschied, die Arbeit tat es nicht so wirklich...
Wie auch schon bei Juliana bestand der Großteil unseres Tages daraus, Unkraut aus den Beeten zu entfernen. Zum Glück regnete es zwischendrin auch mal, wodurch etwas Abwechslung ins Spiel kam :-) So mussten wir zum Beispiel die Decke unseres Caravans reinigen oder eine Plum-Soße zubereiten.
Zufälligerweise hatten wir erfahren, dass ein paar Freunde von Bastian von Zuhause, die zur Zeit durch Neuseeland reisen, nur ungefähr 20 km von uns entfernt in einem Hostel wohnten. So verabredeten wir uns für einen Abend in ihrem Hostel, um unsere Erfahrungen auszutauschen und mal wieder einige bekannte Gesichter zu sehen! Getoppt wurde unser Besuch bei ihnen mit einem leckeren Ratatouille. Leider muss man dazu sagen, dass in diesem Gericht alle Gemüsesorten gebündelt waren, die Bastian nicht mag. Angela hat es aber dafür umso besser geschmeckt, da nun mal etwas Abwechslung in den „Gemüsealltag“ kam. Alles in allem gesehen, hatten wir einen schönen Abend mit sehr vielen Lachern!
Außerdem erkundeten wir ein wenig die Abel Tasman-Region und das Gebiet um Motueka. Das Highlight war ein schöner Strand in Kaiteriteri an dem wir einen Nachmittag verbrachten.
Nach 5 Tagen Unkraut jähten, machten wir uns am Samstag (03/03) weiter auf den Weg. Als nächstes Ziel hatten wir uns „Hanmer Springs“ vorgenommen.
Um dort hin zu gelangen, mussten wir den „Lewis Pass“ überqueren, der an schneebedeckten Bergen und ausgetrockneten Flussläufen entlang führt. Manchmal hat uns die Landschaft an den Mond erinnert.
„Hanmer Springs“ ist vor allem durch seine heißen Quellen berühmt, aber aufgrund seiner Lage (400 m ü.M.) ist es auch ein beliebter Skiort und Wochenendziel für Kiwis.
Wir hatten uns wie immer auf unser Glück verlassen, ein Hostel zu bekommen, aber eben jenes war diesmal leider nicht auf unserer Seite. Dazu kam dann noch, dass es nicht nur regnete, sondern schüttete. So mussten wir bei Regen die Nacht in unserem Auto auf einem Campingplatz verbringen. Wir habens überlebt! ;-)
Der Regen hatte am nächsten Tag immer noch nicht nachgelassen, weshalb wir nicht in den Genuss kamen, die heißen Quellen selbst zu testen. Schade!
Wir fuhren deshalb schon recht früh weiter in Richtung Christchurch, wo wir am folgenden Tag Bastians Eltern vom Flughafen abholen wollten.
Nach dem ganzen Schlemmen in Picton und Nelson war dann zur Abwechslung mal wieder Arbeiten angesagt. Wir hatten uns unser WWOOF-Buch vorgenommen und uns bei verschiedenen Farmen beworben. Noch am gleichen Tag, an dem wir die Anfragen rausgeschickt hatten, bekamen wir glatt eine Zusage. Unser diesmaliger Host war Elspeth, eine Hochzeitsfotografin, die hauptberuflich kleine Hütten auf ihrem Grundstück an Feriengäste vermietet.
Unsere Unterkunft konnte diesmal leider nicht mit dem Luxus bei den Martins mithalten, war aber trotzdem ganz in Ordnung. Unser Domizil war diesmal ein alter Caravan, der in einem alten halboffenen Stall untergebracht war.
So sehr sich auch die Unterkunft von unserer vorherigen unterschied, die Arbeit tat es nicht so wirklich...
Wie auch schon bei Juliana bestand der Großteil unseres Tages daraus, Unkraut aus den Beeten zu entfernen. Zum Glück regnete es zwischendrin auch mal, wodurch etwas Abwechslung ins Spiel kam :-) So mussten wir zum Beispiel die Decke unseres Caravans reinigen oder eine Plum-Soße zubereiten.
Zufälligerweise hatten wir erfahren, dass ein paar Freunde von Bastian von Zuhause, die zur Zeit durch Neuseeland reisen, nur ungefähr 20 km von uns entfernt in einem Hostel wohnten. So verabredeten wir uns für einen Abend in ihrem Hostel, um unsere Erfahrungen auszutauschen und mal wieder einige bekannte Gesichter zu sehen! Getoppt wurde unser Besuch bei ihnen mit einem leckeren Ratatouille. Leider muss man dazu sagen, dass in diesem Gericht alle Gemüsesorten gebündelt waren, die Bastian nicht mag. Angela hat es aber dafür umso besser geschmeckt, da nun mal etwas Abwechslung in den „Gemüsealltag“ kam. Alles in allem gesehen, hatten wir einen schönen Abend mit sehr vielen Lachern!
Außerdem erkundeten wir ein wenig die Abel Tasman-Region und das Gebiet um Motueka. Das Highlight war ein schöner Strand in Kaiteriteri an dem wir einen Nachmittag verbrachten.
Nach 5 Tagen Unkraut jähten, machten wir uns am Samstag (03/03) weiter auf den Weg. Als nächstes Ziel hatten wir uns „Hanmer Springs“ vorgenommen.
Um dort hin zu gelangen, mussten wir den „Lewis Pass“ überqueren, der an schneebedeckten Bergen und ausgetrockneten Flussläufen entlang führt. Manchmal hat uns die Landschaft an den Mond erinnert.
„Hanmer Springs“ ist vor allem durch seine heißen Quellen berühmt, aber aufgrund seiner Lage (400 m ü.M.) ist es auch ein beliebter Skiort und Wochenendziel für Kiwis.
Wir hatten uns wie immer auf unser Glück verlassen, ein Hostel zu bekommen, aber eben jenes war diesmal leider nicht auf unserer Seite. Dazu kam dann noch, dass es nicht nur regnete, sondern schüttete. So mussten wir bei Regen die Nacht in unserem Auto auf einem Campingplatz verbringen. Wir habens überlebt! ;-)
Der Regen hatte am nächsten Tag immer noch nicht nachgelassen, weshalb wir nicht in den Genuss kamen, die heißen Quellen selbst zu testen. Schade!
Wir fuhren deshalb schon recht früh weiter in Richtung Christchurch, wo wir am folgenden Tag Bastians Eltern vom Flughafen abholen wollten.
Freitag, 2. März 2012
Schlemmen im Süden
(22/02 – 27/02)
Nachdem wir die Buchungsprobleme in Wellington gelöst hatten, stand unserer 3,5 stündigen Fährenüberfahrt nichts mehr im Wege. Leider konnten wir die schöne Aussicht durch die Malborough-Sounds auf Grund des stärker werdenden Regens nicht genießen und verbrachten die meiste Zeit im Innenraum auf bequemen Couches beim Lesen. Als wir dann endlich in Picton angekommen waren, kümmerten wir uns zuerst einmal um ein Hostel für die Nacht. In Picton gibt es ein sehr großes Angebot an Hostels, die alle mit verschiedenen Extras auf Kundenfang gehen. Wir entschieden uns nach kurzer Überlegung für die Sequoia Lodge, die uns unter anderem mit kostenlosem Internet, Sky TV und jeden Abend kostenlosem Schokopudding (der sich als eine Art warmer Schokokuchen mit flüssiger Füllung herausstellte, der mit einer Kugel Eis serviert wurde. Mhhhh!) überzeugen konnte.
Wir ergatterten glücklicherweise das letzte Doppelzimmer, welches nur bei voller Belegung an Gäste vermietet wird, weil es sich in einem eigenen Gebäude direkt hinter den Waschmaschinen und Trocknern befindet. Wir mochten es, auch wenn wir jeden Morgen um 9 Uhr von den Waschmaschinen geweckt wurden ;-).
Der erste Tag war sehr verregnet, so dass wir uns erst am zweiten Tag Picton ein wenig genauer anschauten. Picton ist eine sehr kleine Stadt und hat nicht so viel zu bieten. Vorallem die Hafen- und Strandpromenade ist aber sehr schön gestaltet.
An unserem letzten Tag in Picton (24/02) machten wir eine Wanderung bei schönem Wetter durch die Malborough Sounds. Leider wurde der schöne Weg durch ständige unkontrollierte Attacken von desorientierten Insekten etwas getrübt. Neben ihrem Verlangen in menschliche Gesichter zu fliegen, versuchen sie auch durch ein penetrantes „Zirpkonzert“ mit der Lautstärke eines Düsenjets, auf sich Aufmerksam zu machen.
Der Ausblick entschädigte aber für alles :-)
Da es mal wieder Wochenende war, hatten wir uns schon für Nelson ein Hostel vorgebucht. Es handelte sich um das Schwesternhostel der Sequoia Lodge, welches von den selben Besitzern geführt wurde und auch über ähnliche Extras verfügte. (Der ausschlaggebende Grund war natürlich der abendliche Schokopudding ;-))
Wir erreichten Nelson Samstag morgens und besuchten sogleich den wöchentlichen Markt. (Der bisher schönste Markt in Neuseeland) Da sich in der Region um Nelson sehr viele Deutsche niedergelassen haben, konnte man auf dem Markt unter anderem auch Bratwürste, Sauerkraut und Brot nach deutscher Tradition kaufen. Sonntags war wiederum ein Markt, diesmal jedoch ein Flohmarkt. Da man in unserem Hostel kostenlos Fahrräder ausleihen konnte, fuhren wir mit den Rädern zuerst zum Markt und danach zum „Centre of New Zealand“. Der Weg dorthin führt einen sehr steilen Pfad hinauf zu einem Aussichtspunkt. (Den Weg ganz hoch sind wir allerdings gelaufen und nicht gefahren ;-))
Abends wurde dann unser Heißhunger nach gutem deutschen Essen gestillt. In der Nähe von Nelson gibt es das Restaurant „Kraut's“, das sich auf die deutsche Küche spezialisiert hat. So begannen wir unser Festmahl zuerst mit einer Portion Käsespätzle als Vorspeise. Danach folgte das „Schnitzelfest“ (ein Platte mit 6 Schnitzeln, verschiedenen Soßen, Kraut- und Karottensalat und Pommes). Dazu gab es das erste Cola-Weizen seit unserer Abreise aus Deutschland.
Einmal mit dem Schlemmen angefangen, ließen wir es uns auch nicht nehmen noch einen Apfelstrudel mit Eis als Nachspeise zu bestellen :-)
Leider haben wir auch nur ein Bild von dem Apfelstrudel machen können, da wir uns sowohl auf die Vorspeise, als auch auf das Schnitzel gestürzt hatten ;-)
Direkt neben dem „Kraut's“ liegt der schönste Strand von Nelson, an dem wir sogleich den dringend nötigen Verdauungsspaziergang und einige Fitnessübungen in Form von Bilderposen machten.
Pünktlich um 8 fanden wir uns dann wieder im Hostel ein, um den mittlerweile zum abendlichen Ritual gewordenen, Schokopudding zu essen. (Ja, der Verdauungsspaziergang hat seine Wirkung erfüllt ;-)).
Nachdem wir die Buchungsprobleme in Wellington gelöst hatten, stand unserer 3,5 stündigen Fährenüberfahrt nichts mehr im Wege. Leider konnten wir die schöne Aussicht durch die Malborough-Sounds auf Grund des stärker werdenden Regens nicht genießen und verbrachten die meiste Zeit im Innenraum auf bequemen Couches beim Lesen. Als wir dann endlich in Picton angekommen waren, kümmerten wir uns zuerst einmal um ein Hostel für die Nacht. In Picton gibt es ein sehr großes Angebot an Hostels, die alle mit verschiedenen Extras auf Kundenfang gehen. Wir entschieden uns nach kurzer Überlegung für die Sequoia Lodge, die uns unter anderem mit kostenlosem Internet, Sky TV und jeden Abend kostenlosem Schokopudding (der sich als eine Art warmer Schokokuchen mit flüssiger Füllung herausstellte, der mit einer Kugel Eis serviert wurde. Mhhhh!) überzeugen konnte.
Wir ergatterten glücklicherweise das letzte Doppelzimmer, welches nur bei voller Belegung an Gäste vermietet wird, weil es sich in einem eigenen Gebäude direkt hinter den Waschmaschinen und Trocknern befindet. Wir mochten es, auch wenn wir jeden Morgen um 9 Uhr von den Waschmaschinen geweckt wurden ;-).
Der erste Tag war sehr verregnet, so dass wir uns erst am zweiten Tag Picton ein wenig genauer anschauten. Picton ist eine sehr kleine Stadt und hat nicht so viel zu bieten. Vorallem die Hafen- und Strandpromenade ist aber sehr schön gestaltet.
An unserem letzten Tag in Picton (24/02) machten wir eine Wanderung bei schönem Wetter durch die Malborough Sounds. Leider wurde der schöne Weg durch ständige unkontrollierte Attacken von desorientierten Insekten etwas getrübt. Neben ihrem Verlangen in menschliche Gesichter zu fliegen, versuchen sie auch durch ein penetrantes „Zirpkonzert“ mit der Lautstärke eines Düsenjets, auf sich Aufmerksam zu machen.
Der Ausblick entschädigte aber für alles :-)
Da es mal wieder Wochenende war, hatten wir uns schon für Nelson ein Hostel vorgebucht. Es handelte sich um das Schwesternhostel der Sequoia Lodge, welches von den selben Besitzern geführt wurde und auch über ähnliche Extras verfügte. (Der ausschlaggebende Grund war natürlich der abendliche Schokopudding ;-))
Wir erreichten Nelson Samstag morgens und besuchten sogleich den wöchentlichen Markt. (Der bisher schönste Markt in Neuseeland) Da sich in der Region um Nelson sehr viele Deutsche niedergelassen haben, konnte man auf dem Markt unter anderem auch Bratwürste, Sauerkraut und Brot nach deutscher Tradition kaufen. Sonntags war wiederum ein Markt, diesmal jedoch ein Flohmarkt. Da man in unserem Hostel kostenlos Fahrräder ausleihen konnte, fuhren wir mit den Rädern zuerst zum Markt und danach zum „Centre of New Zealand“. Der Weg dorthin führt einen sehr steilen Pfad hinauf zu einem Aussichtspunkt. (Den Weg ganz hoch sind wir allerdings gelaufen und nicht gefahren ;-))
Abends wurde dann unser Heißhunger nach gutem deutschen Essen gestillt. In der Nähe von Nelson gibt es das Restaurant „Kraut's“, das sich auf die deutsche Küche spezialisiert hat. So begannen wir unser Festmahl zuerst mit einer Portion Käsespätzle als Vorspeise. Danach folgte das „Schnitzelfest“ (ein Platte mit 6 Schnitzeln, verschiedenen Soßen, Kraut- und Karottensalat und Pommes). Dazu gab es das erste Cola-Weizen seit unserer Abreise aus Deutschland.
Einmal mit dem Schlemmen angefangen, ließen wir es uns auch nicht nehmen noch einen Apfelstrudel mit Eis als Nachspeise zu bestellen :-)
Leider haben wir auch nur ein Bild von dem Apfelstrudel machen können, da wir uns sowohl auf die Vorspeise, als auch auf das Schnitzel gestürzt hatten ;-)
Direkt neben dem „Kraut's“ liegt der schönste Strand von Nelson, an dem wir sogleich den dringend nötigen Verdauungsspaziergang und einige Fitnessübungen in Form von Bilderposen machten.
Pünktlich um 8 fanden wir uns dann wieder im Hostel ein, um den mittlerweile zum abendlichen Ritual gewordenen, Schokopudding zu essen. (Ja, der Verdauungsspaziergang hat seine Wirkung erfüllt ;-)).
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